Wer eine Pressemitteilung verbreiten will, steht schnell vor derselben Frage: Welche Portale gibt es überhaupt, und welche davon bringen etwas? Diese Übersicht ordnet den deutschen Markt und erklärt, woran sich ein brauchbares Portal erkennen lässt.
Die drei Arten von Presseportalen
Kostenlose Veröffentlichungsportale
Jeder kann einstellen, die Meldung erscheint meist ungeprüft. Reichweite entsteht hier kaum durch Leser, sondern durch die Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Dafür kostet es nichts — pressemeldung.com gehört in diese Kategorie und bleibt es auch.
Redaktionelle Fachportale
Themenseiten mit eigener Leserschaft und gewachsener Domain-Autorität. Sie nehmen nicht jeden Text, und sie veröffentlichen selten dieselbe Meldung, die schon auf zwanzig anderen Seiten steht. Wer hier erscheint, wird gelesen — und verlinkt aus einem Umfeld, das Suchmaschinen ernst nehmen.
Kostenpflichtige Presseverteiler
Klassische Distribution an Redaktionen und Journalisten, oft im dreistelligen Bereich je Aussendung. Sinnvoll, wenn eine Meldung tatsächlich Nachrichtenwert für Tageszeitungen hat. Für Produktnews eines Mittelständlers ist es meist zu viel Apparat.
Woran Sie ein gutes Portal erkennen
- Thematische Nähe. Eine Handwerksmeldung auf einem Technikportal wirkt fehl am Platz — für Leser und für Suchmaschinen.
- Eigene Inhalte. Seiten, die ausschließlich fremde Pressemitteilungen spiegeln, verlieren mit der Zeit an Gewicht.
- Domain-Autorität. Ein grober, aber brauchbarer Anhaltspunkt dafür, wie viel ein Verweis von dort wert ist.
- Erreichbare Besucher. Reichweite ist nicht dasselbe wie Verlinkung. Beides zählt, aber nicht bei jeder Meldung gleich viel.
- Dauerhaftigkeit. Ein Beitrag, der nach sechs Monaten gelöscht wird, ist kein Ergebnis, sondern eine Ausgabe.
Ein Text je Portal statt eines Textes für alle
Der häufigste Fehler bei der Verbreitung ist nicht die Auswahl der Portale, sondern der Text. Dieselbe Meldung an zwanzig Stellen ist zwanzigmal derselbe Text: Suchmaschinen erkennen das, Redaktionen erkennen das, Leser überfliegen es.
Deshalb entsteht bei unserer Portal-Veröffentlichung für jedes Portal ein eigener Artikel — andere Überschrift, andere Formulierung, derselbe Sachverhalt. Und in jedem steht genau ein Link auf Ihre Website, statt fünf.
Über 100 Portale, nach Stärke sortiert
Sie sehen zu jedem Portal die Domain-Autorität, die monatlichen Besucher und den Preis — bevor Sie etwas buchen. Ein Credit entspricht 5,00 Euro netto und reicht für ein Basis-Portal; reichweitenstarke Seiten kosten zwei oder drei.
Wer nicht einzeln auswählen möchte, nimmt ein Themenpaket: Immobilien und Wohnen, Finanzen und Wirtschaft, Technik und Digitales, Gesundheit und Familie — jeweils günstiger als dieselben Portale einzeln.
Häufige Fragen
Wie viele Portale sind sinnvoll?
Für eine lokale Nachricht reichen wenige passende. Für eine Produkteinführung mit überregionalem Interesse ist breitere Streuung sinnvoll. Mehr ist nicht automatisch besser — passend ist besser.
Kann ich dasselbe Portal mehrfach nutzen?
Jedes Portal nimmt pro Website genau einen Link an. Portale, auf denen Ihre Domain bereits steht, erscheinen deshalb gar nicht erst in Ihrer Auswahl.
Was ist mit den ganz großen Namen?
Presseportale mit sehr hoher Bekanntheit arbeiten fast durchweg mit Jahresverträgen und vierstelligen Grundgebühren. Für die meisten Unternehmen ist eine gezielte Streuung über passende Fachportale das bessere Geschäft.
Pressemitteilung schreiben — kostenlos, die Portale entscheiden Sie danach.